BIOGRAFIE - MIRON ZOWNIR

„Miron Zownir ist ein Künstler, der mit seinen Einblicken die verspießten, scheinheiligen, scheinmoralischen Seiten der Gesellschaft geißelt, mit seinem tun das Krasse festhält, auf den Auslöser drückt und ins Schwarze, das heißt ins Tabuisierte trifft: das nur schwer zu ertragende Anderssein in der Anderswelt.“

                                     (Peter Wawerzinek, Autor und Ingeborg Bachmann Preisträger 2010)


FOTOGRAFIE

Miron Zownir gehört seit mehr als 3o Jahren zu den radikalsten Fotografen der Gegenwart. Seine Fotografien aus westlichen Metropolen wie Berlin, London und New York oder dem postkommunistischen Osteuropa wurden weltweit in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, u.a. im Fotomuseum Winterthur/Schweiz in den Ausstellungen Darkside I und II (2008/2009), gemeinsam mit den Werken anderer renommierter Fotokünstler, darunter auch Nobuyoshi Araki, Nan Goldin, Robert Mapplethorpe, Weegee, Larry Clark, Robert Capa, Don Mc Cullin u.a.

Von Anbeginn an setzte sich Zownir in seinem fotografischen Werk konsequent mit gesellschaftskritischen und tabu-brechenden Themen auseinander. In seiner drastischen und düsteren fotografischen Sprache beschreibt Zownir die Parallelwelten von Außenseitern in einer scheinbar zeitlosen Schattenwelt. Es sind die Nachtseiten des menschlichen Daseins, die finstere Einsamkeit im sozialen „Unten“, die existenziellen Ausnahmezustände und Grenzsituationen der menschlichen Psyche, die Zownir ohne Sicherheitsabstand aufspürt und sichtbar macht.

In Berlin und London dokumentiert er Ende der 1970er Jahre die Punkbewegung und ihr „No Future“-Lebensgefühl.  Erste Ausstellungen in New York Anfang der 80er Jahre, unter anderem mit Robert Maplethorpe, verschafften Zownir, der 1980 von Berlin in die USA emigriert war, die Reputation eines „Teutonic Phenomenographer“ oder „Poet der radikalen Fotografie“.  Zownirs provozierenden s/w Fotografien aus dieser Zeit zeigen die wahren Outsider Amerikas:  Huren und Drag Queens am Times Square, Besucher der geheimen Treffpunkte der S/M Underground Szene, Obdachlose und Betrunkene auf der Bowery Street, traumatisierte Vietnamveteranen, gegen die Kommerzialisierung Manhattans protestierende Künstler und Performer.

In New York erlebte Zownir den Höhepunkt des “sexuellen Wahnsinns Amerikas“ kurz bevor Aids, von konservativen Politikern und der religiösen Rechten Amerikas als „Strafe Gottes“ propagiert, die ersten Todesopfer forderte. Die vermeintlichen Errungenschaften der vorangegangenen sexuellen Revolution schienen sich den von Ronald Reagan ausgerufenen „totalen Anti-Porno-Krieg“ sowie gezielte „Säuberungsaktionen“ im homosexuellen Milieu wieder ins Gegenteil zu verkehren. Zownirs Aufnahmen von den New Yorker Sex Piers, den „Hallen der anonymen Lust“ am Hudson River, die bis zu ihrer Demontage Anfang der 80er Jahre als Treffpunkt für öffentliche homoerotische Aktivitäten dienten, gelten mittlerweile als Zeitdokumente. Damals jedoch fielen seine fotografischen Abbildungen der Wirklichkeit ebenfalls der massiven Zensur zum Opfer und wurden weitestgehend nur außerhalb der USA publiziert.

Dennoch verweigerte sich Zownir jeder Form von Selbstzensur und führte auf eigenwillige Weise bis heute die Tradition jener dokumentarischen Fotografie fort, welche die Subjektivität des fotografischen Blickes offen eingesteht und gerade deshalb authentisch und wahrhaftig ist.

In seinen kurz nach dem Zerfall der ehemaligen Sowjetunion entstandenen Fotografien aus Moskau und St. Petersburg zeigt sich die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz und brutale gesellschaftlicher Ausgrenzung in voller Härte.  Dort traf Miron Zownir unerwartet auf das, was er später als „Dantes Inferno“ bezeichnete. Statt im Auftrag des Hamburger Erotik Art Museums das Nachtleben der Neureichen zu dokumentieren, fotografierte Zownir, trotz Auseinandersetzungen mit den russischen Milizen, Obdachlose, Sterbende und Tote auf den Straßen, Bahnhöfen und Unterführungen Moskaus.

In der Ausstellung „Salvaje Europeo“ (CCCB, 2004) präsentierte der Anthropologe Roger Bartra, gemeinsam mit der Historikerin und Schriftstellerin Pilar Pedraza, Zownirs bis an die Schmerzgrenze gehenden Fotografien in einer Sammlung ikonographischer Darstellungen der Figur des „Europäischen Wilden“ aus 2000 Jahren mit Werken von u.a. Dürer, Cranach, der Ältere, Goya oder Picasso. In den von Zownir portraitierten Menschen sieht Bartra „die modernen Stellvertreter der in der griechischen Mythologie ursprünglich als „Wilde“ bezeichneten Individuen, die zwar ganz in unserer Nähe leben, aber dennoch hinter den Grenzen dessen, was als gesellschaftlich akzeptabel gilt. Zownirs Bilder, so Bartra, zeigen das, was wir nicht sehen wollen, weil es uns mit den intimsten Sorgen und Schrecken unserer Kultur konfrontiert: „Es sind die Außenseiter, Randfiguren oder Vertreter unterprivilegierter Klassen, die in ihrer angstauslösenden Andersartigkeit als Bedrohung der europäischen zivilisierten Identität wahrgenommenen werden und deshalb ins Reich des „Monströsen“ verbannt werden.“

Zownirs Fotografie offenbart schonungslos eine abseitige Realität, die im Schatten der medialen Hochglanzwelt steht, weil sie hart und unverdaulich ist. Auch seine im „heiligen Jahr“ 2000 entstandenen Fotoserien über einen spanischen Geißlerorden und Pilger in Lourdes, stehen für Zownir thematisch nicht im Widerspruch zu anderen sozialen Wirklichkeiten in Europas Großstädten. „Jeder Mensch sucht nach einer Erlösung“, sagt Zownir, „ein Pilger ebenso wie ein Junky. Der Unterschied liegt lediglich im individuellen Umgang mit der Einsamkeit und dem  Elend."

In einem weiteren Fotobuch  THE VALLEY OF THE SHADOW, das nach RADICAL EYE – THE PHOTOGRAPHY OF MIRON ZOWNIR  im Berliner Gestalten Verlag erschienen ist, finden sich erstmals auch Aufnahmen von Stadtlandschaften, die eine ebenso zeitlose und apokalyptische Tristesse wiederspiegeln wie viele seiner Portraits. Die melancholische Verwahrlosung West Berlins Ende der 70er Jahre, die  tiefgreifenden  architektonischen Umwälzungen in der wiedervereinigten Hauptstadt in jüngster Vergangenheit wie u.a. der Abriss des Palast der Republik oder auch die sozialen Ghettos von Bukarest erscheinen auf Zownirs Bildern wie verwunschene, von Menschen und Gott verlassene Orte und Allegorien für Verdrängung, Zerstörung und Unter-Schichtung.

Vergleicht man seine frühen Fotografien über die Berliner Punkbewegung mit Arbeiten aus den letzten Jahren, so scheint der gesellschaftspolitische Protest von damals einem exzessiven Hedonismus gewichen zu sein. Seine neueren Bilder vom „Anything goes“ in den Berliner Clubs, dem zelebrierten Körperkult der Love Parade oder kommerziellen Sex Events zeugen von einer scheinbar grenzenlosen Freiheit. Doch auch hier bricht die düstere Abstraktion des S/W die Oberfläche auf und enthüllt die rauschhafte Flucht in Lust und Schmerz,  die Einsamkeit in der Masse, eine deprimierende Vorahnung vom „Morgen danach“.

Es heißt von ihm, dass er auf eigenwillige Weise dort anknüpft, wo Diane Arbus und Weegee aufgehört haben. Doch Zownir selbst findet seinen künstlerischen Anspruch eher in einem Zitat aus „Das Schloss“ von Kafka beschrieben: "Hat man die Kraft die Dinge unaufhörlich, gewissermaßen ohne Augenschließen anzusehen, so sieht man vieles. Lässt man aber nur einmal nach und schließt die Augen, verläuft sich gleich alles ins Dunkel."

2014 erschien unter dem Tiltel DOWN AND OUT IN MOSCOW eine Monografie von Zownirs fotografischer Dokumentation aus demJahr 1995 im Berliner Pogo Books Verlag.

Ein Grenzgänger Stipendium der Robert Bosch Stiftung ermöglichte Miron Zownir 2012/2013, gemeinsam mit der Redakteurin des ukrainischen kunstliterarischen Magazins PROSTORY Kateryna Mishchenko an dem Fotobuchprojekt „Ukrainische Nacht“ zu arbeiten. Im Zeitraum von Anfang August 2012 bis Anfang Juni 2013 bereisten sie die Ukraine und trafen auf ein breites Spektrum von Motiven und Wirklichkeiten des städtischen Lebens in den unterschiedlichen Regionen. Durch den engen Kontakt zu lokalen Aktivisten vor Ort konnten Einblicke in die oftmals abgrundhafte Lebenswirklichkeit von Teilen der Bevölkerung, wie zum Beispiel von drogenabhängigen, in Ruinen hausenden Jugendlichen in Odessa gewonnen werden. Zownir fotografierte auf der Reise in das Heimatland seines Vaters ebenfalls u.a. Tuberkulosekranke, HIV-Positive Waisenkindern oder Bewohner verschiedener Roma-Lager. Es entstanden viele  beindruckende s/w Fotografien, in denen die Vorzeichen der Revolution bereits spürbar sind,  die das soziale „Unbewusste“ dokumentieren und als Aufforderung  zur gesellschaftlichen und politischen Reflexion der mittlerweile allgegenwärtigen landesweiten Krise zu verstehen sind. Bilder, die bisher sowohl in der Ukraine selbst, sowie auch im Ausland medial unsichtbar gebliebenen Randgebiete der ukrainischen Gesellschaft zeigen. 2014 reiste Zownir nochmals nach Kiev und dokumentierte den Majdan, als zentralen Platz des äußeren Chaos der Nachrevolution, als einen Ort der Verwüstung, großer Ratlosigkeit und stiller Trauer um die Menschen, die dort ihr Leben ließen. Im Frühjahr 2015 erscheint bei Spector Books das Fotobuch UKRAINIAN NIGHT mit über hundert Fotografien von Miron Zownir und Essays von Kateryna Mishchenko.

 „Jedes Foto hat seine eigene Geschichte“, sagt Zownir oft und meistens dann, wenn man versucht, ihn mit Allgemeingültigkeiten oder Vergleichen festzulegen. Er sieht sich weder als Anwalt der Außenseiter noch als Agent Provocateur. Was er in jedem Fall ist: Ein Künstler der Extreme, der Abgründe offenbaren kann und uns auf subjektive Weise in seiner Fotografie, Literatur und seinen Filmen davon in Kenntnis setzt.

LITERATUR

Es liegt nahe, sich beim Lesen seines Romandebüts »Kein schlichter Abgang« (mirandA-Verlag 2003), einem skurrilen down&out-Krimi, der trotz aller Pulp-Elemente mit brutaler wie respektabler Ehrlichkeit einen unverdaulich harten sozialen Realismus transzendiert, zu fragen, wieviel von Zownir selbst in seinem Ich-Erzähler, dem gescheiterten Drehbuch-Autoren Roland Skollani, der als Geldeintreiber zwischen die Fronten gerät, stecken mag ... oder vice versa.

Tatsache bleibt, dass Zownir als Geldeintreiber in New York selbst alle Tiefen und Abgründe des täglichen Überlebens erfahren hat. Auch in seinen beiden nachfolgenden, bislang unveröffentlichten Romanen »Das falsche Lächeln der Sonne« und »Lana«, mit denen Zownir mittlerweile eine Trilogie von Hardcore-Krimis mit amerikanischem Setup komplettierte, finden sich Spuren zu seiner eigenen Biografie. Wie Eddie, der Spieler aus »Das Falsche Lächeln der Sonne«, der völlig pleite und mit vom Kotzen ruinierten Stimmbändern vom glücklosen Fischfang aus Alaska nach Seattle zurückkehrt, erging es auch Zownir selbst Anfang der 1990er Jahre, nachdem er monatelang auf einem maroden Kutter die leergefischte Beringsee durchkreuzte. In »Lana« beschreibt Zownir die unaufhaltsame Abwärtsspirale von Landau, ein ehemaliger Phantombildzeichners der Chicagoer Polizei, der eine kriminelle Laufbahn einschlägt, um seine psychotische Tochter aus der schmutzigen Realität Brooklyns zu retten, und der den Kampf um seine Selbstbestimmung verliert.

Als Autor berichtet Zownir aus einer abgründige Seelenlandschaften eröffnenden Perspektive heraus, die nur jemand einnehmen kann, der sehr viel mehr als das Übliche gesehen und erlebt hat, der sich aber auch jede Freiheit der Fiktion erlaubt.

Er treibt seine Romanfiguren durch die Downtowns, Gossen und Brachen amerikanischer Metropolen wie NYC, L.A., Seattle oder Pittsburgh; Städte, in denen er selber rastlos lebte. Ob heruntergekommene Wohnungen, stickige Nightclubs, protzige Luxusapartments, harte Parkbänke, deprimierende Motelzimmer an irgendwelchen Highways, verkommene Obdachlosenasyle oder die brutale, offene Straße selber – alle Orte des Geschehens sind immer nur Durchgangsstationen, in denen jeder zu jeder Zeit alles verlieren kann. Die Spießer, die Unangepassten, die Kriminellen, die Ordnungshüter, die Rassisten, die politisch Korrekten genauso wie die Verzweifelten oder die Optimisten – niemand bleibt verschont und niemand kommt dort an, wo er hin will.

Zownir spielt mit Klischees, um sie unvermutet zu brechen; zeigt kompromisslos und mit aufsässigem Humor, dass er sich dem breiten Geschmack nicht beugen will, und lässt seine Romanhelden dennoch ab und an nach einem Rest unverbrauchter Gefühle und nicht verkaufter Träume suchen, nach schmerzstillenden Sinnesfunken, die selbst das schwärzeste Szenario noch erhellen können.

In seinen Kurzgeschichten, Gedichten und Aphorismen, die sich in der Sammlung PARASITEN DER OHNMACHT (mox&maritz Verlag, 2009) vereinen, führt Zownir den Urstoff von Aggression, Obsession, Sexualität, Tod, Gier, Einsamkeit, Liebe, Hass, Fressen-und-gefressen-werden in einer explosiven Summe zusammen, deren wütende Sprengkraft alle literarischen Konventionen zerreißt und den Leser in wahnwitzige Zukunftsvisionen und pervertierte Welten der Gegenwart katapultiert. Oder auf den Boden nackter, schmerzender Tatsachen zurückruft.

Das Buch wird mit Unterstützung des Goethe Instituts Sofia in die bulgarische Sprache übersetzt und erscheint bei Black Flamingo Publishing, Sofia.

13 Kurzgeschichten und Gedichten aus dem Buch wurden im Herbst 2011 im Hörbuch BIROL ÜNEL LIEST MIRON ZOWNIR - PARASITEN DER OHNMACHT bei Deutsche Grammophon Literatur/ Universal veröffentlicht. Den Soundtrack dazu komponierte FM Einheit (Ex- Einstürzende Neubauten).

Im Jahr 2014 erschien UMNACHTUNG ein neuer Pulp Krimi, ebenfalls im mox&maritz Verlag.

FILME

Schon in den USA realisierte Zownir als Drehbuchautor und Regisseur acht Kurzfilme, u.a. in Zusammenarbeit  mit Alexandre Rockwell als Kameramann, der einige Jahre später als Regisseur von „In The Soup“ und „Four Rooms“ bekannt wurde. Dem japanischen Autor und Regisseur von „Tokio Decadence“ Ruy Murakami, lieferte Zownir mehrere Filmideen.

Mit seinem Anti-Rassismus-Kurzfilm AUF OFFENER STRASSE (1993), der in zahlreichen Kinos im Vorprogramm gezeigt wurde, meldete sich Miron Zownir in seiner Heimat Deutschland zurück. Ein weiterer Kurzfilm folgte 1996, die zynische Gangsterpersiflage JETZT ODER NIE. Beide Kurzfilme wurden von der Filmwerkstatt Münster und ihrem damaligen Leiter Herbert Schwering produziert.

2003 wurde Zownirs Dokumentarfilm BRUNO S. -  DIE FREMDE IST DER TOD (Coin Film/Virus Films, Vertrieb: Kinowelt) im Panorama Programm der Berlinale und auf zahlreichen anderen internationalen Filmfestivals gezeigt. Bekannt geworden war Bruno S. 1975 durch seine Rolle als Kaspar Hauser in Werner Herzogs Film "Jeder für sich und Gott gegen alle", ein Jahr später spielte er die Hauptrolle in "Stroszek". Das filmische Portrait beleuchtet die Lebensumstände und die Vergangenheit des damals in Berlin lebenden, von der Öffentlichkeit vergessenen Schauspielers, Hinterhofmusikanten und Malers.

Zownir, der inzwischen mehrmals an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin als Gastdozent tätig war, führte 2006 bei VALUEV VS VIOLENCE Regie. In dem Anti-Gewalt-Spot, mit Musik von Alexander Hacke, äußert der damalige russische Schwergewichtsweltmeister Nikolai Valuev seine persönliche Meinung zur Ursache von Jugendgewalt.

2009 drehte er den von Divine Appointments produzierten Spielfilm PHANTOMANIE und besetzte eine der Hauptrollen mit Bruno S., der kurz vor seinem Tod in Zownirs surrealem Drama noch einmal auf die Leinwand zurückkehrte. Der Soundtrack für den Film stammt von Alec Empire. Es folgten das Musikvideo «Freier Fall« für Rummelsnuff (2010), sowie der Kurzfilm Absturz (2012).

Im Zeitraum 2013/2014 drehte Miron Zownir in Berlin einen zweiten Spielfilm BACK TO NOTHING, eine groteske Geschichte über den Verfall jeglicher Moral, der 2015 fertiggestellt wird. Mit dabei sind u.a. Timo Jacobs, Rummelsnuff, Milton Welsh, Birol Ünel und Meret Becker. Den Soundtrack komponierte dazu King Khan.